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Heimat – Teil 1

Published by Stefan Rath on

Hast Du Deine wahre Heimat gefunden?

Teil 1

 

Was bedeutet Heimat oder vielleicht besser gefragt, was bedeutet Heimat für Dich?

  • Geht es dabei um Familie, Gemeinschaft und Zugehörigkeit
  • Oder um eine Umgebung in der Du Dich wohl fühlst?
  • Oder ist Heimat etwas rein Innerliches für Dich?

 

Ich glaube gerade, ich habe in meinem Leben nicht wirklich viel über das Wort Heimat nachgedacht, doch nun, wo ich gerade auf Mallorca am Strand sitze und mit einem unbestimmten Gefühl von Sehnsucht auf die Weite des Meeres blicke, packt es mich etwas darüber zu schreiben.

Ich glaube, Heimat bedeutet, innerlich bei sich selbst angekommen zu sein.

In unserer Kultur werden "ankommen", "besitzen" oder "erreichen" gerne auf äußerliche Dinge bezogen und da diese nunmal von Natur aus vergänglich sind entsteht eine ewige Reise.

Eine Reise hin zu einer Erfüllung, die wir in alle möglichen Dinge hineinprojizieren und die wir letzten Endes doch nie in einer Form finden, die uns endgültig zufrieden stellen würde. Das Außen scheint letzten Endes nicht bieten zu können was das Innen sucht, zumindest solange das Innen noch sucht.

Ich glaube auch, wir wollen anerkannt, gesehen, geliebt und zugehörig sein, wollen wissen wer wir sind, woher wir stammen, wollen vielleicht auch eine Tradition hinter uns wissen und wenn etwas davon fehlt, dann suchen wir es in der Welt oder streben danach, es zu erschaffen.

Die Suche nach Heimat ist eine starke, oft unerkannte Triebfeder hinter unserem Tun und sie ist aus meiner Sicht eine schlechte!

Warum kann die (ewige) Suche nach Heimat problematisch sein?

Weil Du nur erschaffen kannst, was Du in Dir trägst.

Wer in sich keine Heimat gefunden hat, wird auch im Außen keine erschaffen oder dauerhaft finden können und in Wahrheit ewig sehnsüchtig auf ein Meer blicken, dass den tiefen, inneren Durst nicht nur nicht stillt, sondern ihn sogar noch verstärkt.

Upper Limit

All die zwischenmenschlichen Beziehungen, Familiengeschichten oder beruflichen Entwicklungen, wie oft sind sie doch eigentlich ein Ruf nach etwas Essentiellem, dass uns in dem Moment noch Innerlich zu fehlen scheint?

Wahrhaftig rückblickend betrachtet, habe ich sehr wohl mein Leben lang nach Heimat gesucht.

Bei Menschen oder Orten, in Sinn und Transzendenz, Macht und Wissen, Familie und Beruf, doch nirgends hatte ich sie gefunden. Irgendwie schien nichts meine Heimat sein zu können und ich erkannte mehr und mehr, dass wir das was wir Heimat nennen, letzten Endes nur selbst sein können.

Ich habe auch Menschen kennengelernt, die meinten ihre Heimat gefunden zu haben. Ihre Familie oder Tradition und aus meiner Sicht fühlte es sich mehrmals absolut authentisch an. Doch der Zahn der Zeit nagte auch an ihnen, sie veränderten sich, das Umfeld passte nicht mehr, sie gingen innerlich weiter und so wurde das, was einst passend war, doch wieder obsolet.

Fehlende Heimat macht das Leben zur Kompensation, lähmt den wahren Genuss des Moments, treibt in sehnsüchtige Träume nach mehr und entzieht die innere Basis, auf der wir schöpfend wirkend stehen könnten.

 

Heimat ist

  • kein Ort
  • keine Person
  • keine Kultur
  • kein Land
  • keine Tradition

 

Heimat das bist Du selbst!

Daher glaube ich, dass die Suche nach Heimat bewusst oder unterbewusst nicht enden wird, bis Du bei Dir selbst angekommen bist und in Folge Deinen Platz kennst.

Heimat ist dann das passende Außen zum erkannten Innen!

Wie erkennt man sein Inneres?

Innen, das bist Du! Innen, dort kommst Du an wenn Du Ja zu Dir selbst sagst.

Ja zu allem was da ist, sei es aus Deiner Sicht gut oder schlecht, passend oder nicht.

Das Ja, dass Du brauchst, wertet nicht, es ist ein volles Ja, ein ganzes Ja, ein Ja zu Allem, es ist die Hingabe an das was ist.

Doch warum fällt es uns scheinbar oft schwer, Ja zu uns selbst zu sagen?

Ich glaube, weil wir konditioniert und geprägt sind. Sei es auf Erwartungen von Außen oder Innen, durch all die Dinge die wir

  • uns einverleibt haben
  • die wir geglaubt haben
  • die uns wahr erschienen, als wir uns bedürftig nach Liebe sehnten
  • die uns wahr erschienen, als wir keinen anderen Weg sahen sie zu bekommen als uns zu verstellen
  • die uns wahr erschienen, als Anpassung sicher erschien
  • die uns wahr erschienen, als ein Nein zu uns selbst sich als ein Ja von außen darstellte

 

Ein wichtiger Schritt zur inneren Heimat ist es daher, das Außen erstmal loszulassen. Es kann Dir nicht sagen wer Du bist.

Auch schuldest Du niemandem etwas, musst niemandem gerecht werden, unterliegst keiner Meinung von Außen wenn Du sie nicht annimmst.

Du bist einfach wie Gott Dich schuf und hörst auf, Einspruch einzulegen. Vielleicht hat der liebe Gott ja doch besser gewusst was er da an uns vollbringt als wir selbst.

Wenn Du den Druck des Außen losgelassen hast, kannst Du Dich Deinem inneren Druck gegen Dich selbst widmen. Dazu kannst folgenden, fragenden Zugang wählen:

Lebst Du wirklich gerne? Gefällt es Dir ein Mensch zu sein?

Wirklich?

Ich meine, wirklich?

Ich habe so viele Menschen begleitet, die da mit einer Selbstverständlichkeit Ja antworteten, die geradezu automatisiert wirkte. Ein Ja im Sinne von “Was denn sonst, na klar, bin ja nicht irre, alles gut, ich komm klar”.

Aber ein Ja zum Leben, zu eigenen So Sein als Mensch, das ist in Wahrheit ein großes Ja, ein sehr großes Ja!

Du bist so viel mehr als ein Mensch, so unendlich viel mehr. Und Du weißt das auch tief in Dir und wenn Du es mehr und mehr zu ahnen beginnst, dann kann es sein, dass Dir Dein Leben drückend erscheint.

 

Dass Dein eigenes Menschsein Dir wie ein Zerrbild Deiner Selbst vorkommt. Ich habe auch genügend Menschen kennengelernt, bei denen das so war. Sie wollten die Welt erobern nur um sich selbst zu entkommen.

Heimat, das ist also das Loslassen der Erwartungen von Außen und das Ja zum eigenen Innen. Wenn das getan ist, geschieht etwas Sonderbares… Heimat, das gibt es dann nämlich plötzlich nicht mehr, denn Heimat, das ist dann Alles.

Heimat entsteht, wenn es keine Trennung zwischen Innen und Außen mehr gibt, alles andere ist ein womöglich wahrhaftiger, richtiger, wunderschöner und auch sinnvoller Traum, der sich aber verändern wird.

Wenn Du bei Dir angekommen bist, bist Du bei Allem angekommen und dann beginnt das, wofür wir alle hier sind: Erschaffen!

Wir beginnen unsere Visionen und Herzenswünsche zu erschaffen und wie von Zauberhand sind sie zum Wohle aller. Jeder Moment, jedes Wort und jede Tat werden zu einer Ehrung des Lebens.

Nichts gilt es mehr zu erreichen, nur zu sein!

Du bist angekommen, die Suche hat ein Ende und Du schenkst anderen Heimat statt einer zu bedürfen.

Ich glaube, dass unterschiedliche Epochen der Menschheit unterschiedliche Bereiche dieser Einheit gemeistert hatten.

Man mag in der Ehrung von Mutter Erde alter Kulturen ein tiefes Ja zum Leben und Menschsein erkennen, in der Hingabe der Mönche zu Gott das Loslassen des Außen und in der modernen Industrialisierung das Ja zum Erschaffen.

Sie alle waren Teilaspekte und aus meiner Sicht sind wir hier angetreten um diese zu verbinden.

Ich wünsche Dir von Herzen (D)eine Heimat, was auch immer sie für Dich gerade ist oder in Zukunft sein mag.

Ich wünsche Dir ein JA, eine tiefe Hingabe und das Ende (D)einer Suche, das Platz macht für das Erschaffen Deiner Visionen.

Du bist was Du suchst und Du bist die Heilung dieser Welt!

Categories: Spiritualität

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