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Heimat – Teil 2

Published by Stefan Rath on

Heimat

Woher kommst Du, die Frage nach der Heimat?

Teil 2

 

Das Menschsein ist schon eine faszinierende Sache, denn meistens wissen wir im Grunde noch nicht wirklich, woher wir eigentlich kommen.

Das Faszinierende daran: Viele Menschen fragen scheinbar auch nicht danach, doch kann es nicht sein, dass dort in Wahrheit ein Dreh- und Angelpunkt für unser ganzes Leben liegt?

Wenn wir fragen woher wir stammen, dann assoziieren viele den Begriff Heimat damit.

 

Was bedeutet Heimat (für Dich)?

    • Zugehörigkeit
    • Verbundenheit
    • Tradition
    • Sicherheit
    • Eine Gewohnheitszone
    • Gleichklang
    • Schöne Erinnerungen

 

Meine provokante Frage wäre, kann die weltliche Heimat, können die Eltern oder die Familienlinie wirklich erklären, woher wir kommen? Befriedigen sie das Fehlen einer tieferen Antwort?

Ich z.B. hatte eine wunderschöne Kindheit und fantastischen Eltern, ein Glücksfall durch und durch im Vergleich zu leider so vielen anderen.

Dennoch hat mir das seit meiner Jugend keinen wahren Frieden bzgl. der eigenen Herkunft gegeben, hat nie eine wahre Antwort auf die innere Suche geliefert.

Die Frage woher man wirklich kommt kann durchaus quälend sein und ich glaube, sie kann das Leben sogar ungerichtet und leer erscheinen lassen.

Natürlich könnte man sagen, wir alles stammen von/aus Gott, doch wie so oft in der Spiritualität sind vieles schön klingende aber leere Worte, da schlicht die Erfahrung fehlt.

Wie gehen wir aus unterbewusster Sicht damit um?

Wenn man sich einen Baum oder eine Pflanze ohne ihre Heimat Erde vorstellt wird schnell klar, dass die Unkenntnis darüber woher man seelisch kommt für die Innenwelt nicht wirklich leicht zu ertragen ist.

Doch können wir als bewusst reflektierende Wesen womöglich einfach wählen, was unsere Heimat sein soll?

Wir bemühen uns wahrscheinlich, bewusst mit den Auswirkungen von Heimatlosigkeit wie Leere, Unsicherheit oder fehlendem Vertrauen umzugehen und wollen uns eine wahre Heimat in der Welt erarbeiten, erkämpfen, aufbauen oder sie womöglich einfach finden.

Kann die Welt das? Kann eine erfüllte Beziehung das? Können eigene Kinder das? Kann es eine Wahl geben die wirklich dauerhaft erfüllt?

Auch wenn wahrscheinlich viele Menschen das bejahen würden, so zweifle ich in der Tiefe daran. Ohne das lebendige Wissen woher man wahrhaft stammt, wirken all die schönen Dinge die das Leben ausmachen letzten Endes wie ein aus Ungewissheit oder zwanghafter Suche heraus geborener Ersatz.

Er wird vielleicht sogar zu einem kompensativen Stellvertreter den wir in Wahrheit “brauchen” und “ohne den wir nicht mehr leben können oder wollen”… Gerade letztere Formulierung ist durchaus öfters anzutreffen.

Was geschieht mit einem lebendigen, fühlenden, reflektierenden Wesen, dass seine Heimat nicht kennt? Wenn in Wahrheit ein großes Fragezeichen im Inneren thront und wir direkt oder indirekt gezwungen sind, eine Leere die wir nicht verstehen können zu füllen?

Ich glaube, wenn wir etwas finden, dass uns annähernd als Heimat erscheint, dann können wir uns vielleicht selbst erlauben, über diese Frage nicht mehr länger nachzudenken… Doch ich glaube nicht, dass das eine brauchbare Lösung für das ganze Leben ist.

Wie können wir also wahrhaft Frieden finden?

Wäre eine kosmische Epiphanie von ewiger Heimat ausreichend? Engel, Lichtwesen, bedingungslose Liebe? Ist dann alles gut?

Ich glaube, die ewige Frage woher man eigentlich kommt, würde auch damit nicht enden, denn die Frage ist in Wahrheit eine Ablenkung, eine Verzerrung, ja sogar eine Lüge.

Die echte Frage dahinter lautet nämlich “Was bin ich”?

Auf dieser Welt fragen sich viele Menschen, “wer” sie sind und auch ich habe das recht lange getan… Relativ erfolglos muss ich zugeben.

Irgendwann wurde mir dann bewusst, dass die Antwort im Prinzip recht simpel ist… Ich bin der, der ich entscheide zu sein!

Doch die Frage nach dem “was” ich bin, ist damit nicht geklärt und somit auch nicht die Sehnsucht nach einer wahren Heimat.

Was bist Du also? Oder was glaubst Du was Du bist?

Es ist offensichtlich, dass Worte auch da keine Antwort bringen können.

  • Ich bin ein Lichtwesen
  • Ich bin eine Seele
  • Ich bin Schamane...
  • Ich bin ein mächtiger... 
  • Ich bin Mann/Frau
  • Ich bin am Besten
  • Ich bin der CEO von...
Upper Limit

werden nicht wirklich weiterhelfen. Was es braucht ist wie immer die Erfahrung.

Wie können wir also erfahren, was wir sind?

Zu aller erst rate ich dazu, die Frage “wer” man ist vollkommen loszulassen. Es spielt sowieso keine wirklich Rolle. Wenn die Idee eines “wer” losgelassen wurde, erhält man erstmal Zugang zum “was”.

Das “was” man ist, wird aus der lebendigen Selbstfühlung geboren!

Es braucht keine Inhalte mehr, es gibt nichts mehr zu finden, zu erkennen oder zu erreichen.

"Man ist das, was ist” könnte man sagen, egal ob man es nun Leben, Sein, Existenz, Mensch oder Kartoffelbrei nennen möchte.

Das Loslassen von Ideen und Konzepten führt zur Seinsfühlung, der einen, ewigen, endgültigen Antwort auf die Frage nach der wahren Heimat. In Wahrheit ist es die Antwort auf alle Fragen, auf alle Probleme.

Wer einfach sein kann, sich dem was ist vermag hinzugeben, der hat seine Heimat gefunden und mehr noch, er hat erkannt, dass die Frage von Anfang an müßig war.

Die ewige Suche ist zu Ende, die Kompensationen finden ein Ende, das Wollen aus Bedürftigkeit heraus findet ein Ende und was bleibt sind pure Lebendigkeit, Hingabe, Liebe und die Wertschätzung aller Dinge.

Woher kommst Du? Nirgendwo her, Du BIST einfach!

Dieses Gefühl der Verbundenheit ist im Grunde jenes, welches wir in der ThetaHealing® Praxis erleben und welches den alten, mystischen Berichten über Phänomene der Erleuchtung entspricht.

Nimm Dir gerne etwas Zeit darüber zu reflektieren, es lohnt sich!

Lass alle Ideen, Meinungen, Konzepte und Fragen los und fühle einfach… Deinen Körper, die Luft, die Sonne oder den Wind, fühle Stille und fühle den Raum, den Dein Geist einzunehmen scheint. Dehne diesen Raum aus bis ins Grenzenlose und nimm wahr, wie es sich anfühlt, losgelassen zu haben… Das bist Du, das ist Deine wahre Heimat.

Du und Deine Heimat, ihr wart immer ein und dasselbe!

Warum ist es so wichtig das zu erkennen?

Nun, wenn diese Erkenntnis fehlt, dann geschieht in Wahrheit etwas sehr Unnatürliches…

Ein Streben, Leben, Handeln, Fühlen aus einer Ungewissheit, einem Mangel heraus, gleich ob er bewusst ist oder nicht. Aus einer Identifikation mit Mangel kann keine Fülle entstehen, wer glaubt ein wandelndes Fragezeichen zu sein ist kein Rufzeichen, die Frage blockiert die Antwort, die in der Abwesenheit der Frage liegt.

Du bist, PUNKT

Wer das erkennt, ist frei. Wer das erkennt, hat die Leichtigkeit gefunden die immer auf passende Antworten projiziert wurde, wer das erkennt, erschafft keine Fragen mehr um Antworten suchen zu können, dreht sich nicht mehr im Kreis um sich selbst und wird dadurch endlich wahrhaft schöpferisch und entspricht damit der Natur des Seins, der Grenzenlosigkeit, die in ekstatischer Verspieltheit Neues hervorbringt, ohne Grund, ohne Zweck, einfach nur so.

Suchen ist das Gegenteil von Finden, Frage letzten Endes das Gegenteil von Antwort.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deine Heimat als Dich selbst erkennst und Deinen ewigen Frieden findest, den Frieden jenseits aller Vernunft.

Das ist es, was wir in Wahrheit alle suchen und das ist es auch, was Du finden wirst, denn Du bist es!

 

Categories: Spiritualität

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